Gemeinschaftsschule in Karlsruhe

Wir werden Gemeinschaftsschule

Die Evangelische Jakobus-Grundschule Karlsruhe wird zum Schuljahr 2015/16 Gemeinschaftsschule und wird die Schullandschaft in Karlsruhe bereichern.

Im Bereich des individualisierten Lernens und dem Arbeiten auf verschieden Niveaus ist sie im Grundschulbereich eine Vorzeigeschule in Karlsruhe. Mit diesem Erfahrungsschatz im Rücken ist sie gut gerüstet dem Gedanken der Arbeitsweise einer Gemeinschaftsschule gerecht zu werden.

„Die Fortführung der Grundschule als Gemeinschaftsschule hat sich direkt aufgedrängt“, so die Schulleiterin Claudia Wagenbach. Die Evangelische Grundschule mit ihrem Montessoriprofil arbeitet schon seit Jahren in jahrgangsgemischten (Klasse 1-4) und in individualisierten Settings und kann die gewonnenen Erfahrungen beim Aufbau der Gemeinschaftsschule nutzen.

Grundschule KA, Kinder„Unsere Grundschule, die seit jeher schon eine Schule für alle ist, ist grundlegender Bestandteil unserer neuen Schulform“, führt Heike Schaßner-Weber, die zusammen mit Claudia Wagenbach als Doppelspitze die Schule leitet, weiter aus. „Das heißt, dass die Lehrer sich intensiv austauschen können und somit nicht nur Gymnasial-, Realschul- und Werkrealschulkollegen zusammen arbeiten, sondern eben auch Grundschulkollegen“

„Für unsere Grundschüler verwirklicht sich so tatsächlich die Möglichkeit des längeren gemeinsamen Lernens. Aber gerade auch Viertklässler aus allen anderen Grundschulen sind herzlich willkommen und können von unserer Vielfalt profitieren und bei uns durch sogenannte Einführungswochen einen nahtlosen Übergang erfahren“, freut sich das Schulleitungsteam.

Die Schulstiftung der Evangelischen Landeskirche in Baden ist Träger der neuen Gemeinschaftsschule in Karlsruhe. „Es ist sehr erfreulich, dass wir nun in Karlsruhe eine Gemeinschaftsschule mit klarem evangelischen Profil haben werden," erklärt Christoph Schneider-Harpprecht, der für Bildung verantwortliche Oberkirchenrat und Stiftungsvorstand. Auch das Wissen, dass das seit Jahren gut funktionierende inklusive Setting der Grundschule nun in der Sekundarstufe fortgeführt werden kann, freut Schneider-Harpprecht sehr.